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Internationale Detransitions-Statistiken

Detransitionszahlen in der Literatur schwanken stark, von weniger als 1 % bis über 10 %.

Variation der Prozentsätze

Detransitionszahlen in der Literatur schwanken stark, von weniger als 1 % bis über 10 %. Die Variation wird durch Unterschiede in der Definition (Absetzen der Hormone vs. Rückkehr in die ursprüngliche Geschlechtsrolle vs. rechtliche Rückkehr), der Follow-up-Dauer (kurz vs. lang) und der Zusammensetzung der Studienpopulation erklärt.

Loss-to-follow-up

Kohortenstudien haben oft hohe Ausfallraten. Detransitionierte sind weniger geneigt, sich erneut bei der ursprünglichen Klinik zu melden, sodass die Detransitionszahlen in klinischen Kohorten wahrscheinlich unterschätzt werden.

Aktuelle Befunde

Britische und US-amerikanische Daten aus den 2020er Jahren legen höhere Detransitions-Prozentsätze nahe als frühere Studien, möglicherweise weil sich die Patientenpopulation seit etwa 2015 stark verändert hat (mehr jugendliche Mädchen, mehr begleitende Problematik).

Quellen

Cass, H. (2024). Independent Review of Gender Identity Services for Children and Young People: Final Report. cass.independent-review.uk

Biggs, M. (2022). The Dutch Protocol for Juvenile Transsexuals: Origins and Evidence. Journal of Sex & Marital Therapy, 49(4), 348–368. doi:10.1080/0092623X.2022.2121238