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Erfahrungen von Detransitionierern

Aktuelle Studien unter Detransitionierern (darunter Vandenbussche 2022, veröffentlicht im Journal of Homosexuality) erfassen die genannten Gründe.

Gründe

Aktuelle Studien unter Detransitionierern (darunter Vandenbussche 2022, veröffentlicht im Journal of Homosexuality) erfassen die genannten Gründe. Häufig genannt werden: zunehmende Akzeptanz des eigenen Geburtsgeschlechts, Komplikationen oder Nebenwirkungen, die Erfahrung, dass zugrunde liegende psychische Probleme nicht gelöst sind, Druck aus dem sozialen Umfeld und Neuorientierung der Identität (etwa als homosexuell oder lesbisch).

Variation

Es gibt kein einheitliches Profil. Manche Detransitionierer beenden die Behandlung nach kurzer Hormoneinnahme, andere nach Operationen. Manche identifizieren sich auch nach der Detransition weiterhin als transgender oder nicht-binär, andere identifizieren sich wieder mit ihrem Geburtsgeschlecht.

Klinische Konsequenzen

Die Erfahrungen verweisen auf die Bedeutung einer umfassenden Diagnostik, auf Raum für Zweifel im Behandlungsverlauf und auf eine gut erreichbare Versorgung für diejenigen, die detransitionieren wollen – ohne Vorurteile und mit Aufmerksamkeit für medizinische wie auch psychologische Aspekte.

Quellen

Cass, H. (2024). Independent Review of Gender Identity Services for Children and Young People: Final Report. cass.independent-review.uk

Coleman, E., Radix, A.E., Bouman, W.P., et al. (2022). Standards of Care for the Health of Transgender and Gender Diverse People, Version 8. International Journal of Transgender Health, 23(sup1), S1–S259. doi:10.1080/26895269.2022.2100644