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Trans und Armut
Untersuchungen von TGEU und nationalen Interessenvertretungen zeigen, dass Transgender-Personen – insbesondere Transfrauen of Color und Migrantinnen – überproportional häufig in Armut leben.
Internationale Zahlen
Untersuchungen von TGEU und nationalen Interessenvertretungen zeigen, dass Transgender-Personen – insbesondere Transfrauen of Color und Migrantinnen – überproportional häufig in Armut leben. Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und informelle Beschäftigung kommen signifikant häufiger vor.
Mechanismen
Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, familiäre Konflikte (Verlust finanzieller Unterstützung in der Adoleszenz), gesundheitliche Probleme und rechtliche Einschränkungen tragen zur Verwundbarkeit bei. Der Zugang zur Transitionsversorgung ist in Ländern ohne Kostenübernahme eine zusätzliche finanzielle Belastung.
Politische Konsequenzen
Interessenvertretungen fordern Schutz auf dem Arbeitsmarkt, soziale Aufnahme, die auch Transgender-Personen einschließt, und Zugang zur Versorgung. In den Niederlanden ist ein Teil dieses Schutzes gesetzlich verankert; in der Praxis bleiben Probleme bestehen.
Quellen
Transgender Europe (TGEU) — Trans Rights Map. tgeu.org
ILGA-Europe — Rainbow Map. ilga-europe.org