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Die Yogyakarta-Prinzipien

Die Yogyakarta-Prinzipien wurden 2006 von einer internationalen Gruppe von Menschenrechtsexpertinnen und -experten in Yogyakarta (Indonesien) erarbeitet.

Hintergrund

Die Yogyakarta-Prinzipien wurden 2006 von einer internationalen Gruppe von Menschenrechtsexpertinnen und -experten erarbeitet. Sie beschreiben, wie sich das geltende internationale Menschenrechtsrecht zu sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität verhält.

Yogyakarta plus 10

2017 wurde eine Ergänzung veröffentlicht (Yogyakarta Principles plus 10) mit unter anderem Prinzipien zu Geschlechtsmerkmalen (Intergeschlechtlichkeit), Rechten Staatenloser und dem Recht auf Wahrheit.

Status

Die Prinzipien sind kein Vertrag und nicht bindend. Sie werden jedoch häufig in der Rechtsprechung von Menschenrechtsgerichtshöfen, in Berichten von UN-Gremien und in der Politik von Staaten und NGOs zitiert.

Quellen

Yogyakarta Principles (2006, plus 10 in 2017). yogyakartaprinciples.org

UN OHCHR Independent Expert on SOGI. ohchr.org