EGGÖ — Österreichischer Verein kritisch gegenüber Selbstidentifikation

EGGÖ (Europäische Gesellschaft für Geschlechtergerechtigkeit Österreich) ist ein österreichischer Verein, der sich kritisch mit affirmativer Genderbehandlung bei Minderjährigen sowie mit Selbstidentifikation in der Politik zu Frauenräumen und Sport auseinandersetzt.
Mehr dazu auf dieser Website: EGGOE Österreich.
Profil
EGGÖ betrachtet die rasche Medikalisierung von Genderinkongruenz bei Kindern und Jugendlichen als gravierendes Problem im Gesundheitswesen und im Bereich der Rechte. Der Verein verweist auf internationale Neubewertungen — den britischen Cass Review, das schwedische SBU und das finnische COHERE — und setzt sich für Österreich für einen vergleichbaren evidenzbasierten Kurs ein. Der aktuelle Stand im Land ist unter Genderbehandlung in Österreich dargestellt.
Positionen
- Pubertätsblocker und gegengeschlechtliche Hormone bei Minderjährigen erfordern hochwertige Evidenz, die in systematischen Übersichtsarbeiten fehlt.
- Selbstidentifikation als rechtliches Kriterium untergräbt die auf dem Geschlecht basierenden Rechte von Frauen und Mädchen.
- Frauenkategorien im Sport müssen weiterhin an das biologische Geschlecht und nicht an die gefühlte Identität geknüpft sein.
- Eltern müssen umfassend an Entscheidungen über ihre minderjährigen Kinder beteiligt werden — informierte Einwilligung statt sozialer Transition hinter ihrem Rücken.
Entstehung und Hintergrund
Auf der eigenen Website bezeichnet sich der Verein als Europäische Gesellschaft für Geschlechtergerechtigkeit Österreich, abgekürzt EGGö. Nach eigenen Angaben wurde er am 9. Dezember 2022 in Wien als gemeinnütziger Verein gegründet. Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich, und der Verein gibt an, an keine politische Partei gebunden zu sein. Die Initiatorinnen beschreiben sich als eine Gruppe von Frauen aus unterschiedlichen Berufen und Altersgruppen. Die Mitgliedschaft steht Frauen und Männern offen.
Was die Organisation tut
EGGö sammelt und verbreitet Informationen über die Folgen von Gesetzen, die die Eintragung des Geschlechts an eine eigene Erklärung knüpfen. Die Website behandelt die Bereiche, in denen das Geschlecht eine Rolle spielt: Arbeit, Statistik, Gesundheitsversorgung, Kinderschutz und Schulen, Justiz, Strafvollzug, Wissenschaft und Sport. Darüber hinaus veröffentlicht der Verein eine Artikelsammlung, Buchbesprechungen, Leserbriefe und einen Newsletter und organisiert Veranstaltungen. Ein Dossier befasst sich mit Genderdysphorie im jungen Alter. Eltern verweist EGGö auf die unabhängige Elterninitiative ROGD Österreich. Sie lesen hier über eine Interessenorganisation mit einer klar ausgeprägten Position, nicht über eine neutrale Stelle. Weitere Organisationen finden Sie unter externe Quellen.
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