EGGÖ — österreichische Elterngruppe gegen Medikalisierung
EGGÖ (Eltern und Großeltern Gender Österreich) ist ein österreichischer Verband von Eltern und Großeltern, der sich kritisch zur affirmativen Genderversorgung bei Minderjährigen und zur Selbstidentifikation in der Politik rund um Frauenräume und Sport verhält.
Profil
EGGÖ vertritt österreichische Eltern und Großeltern, die die rasche Medikalisierung der Geschlechtsinkongruenz bei Kindern und Jugendlichen als ein ernstes Versorgungs- und Rechtsproblem betrachten. Der Verband verweist auf internationale Prüfberichte — die britische Cass Review, das schwedische SBU, das finnische COHERE — und plädiert für Österreich für einen vergleichbaren, evidenzbasierten Kurs.
Standpunkte
- Pubertätsblocker und gegengeschlechtliche Hormone bei Minderjährigen erfordern belastbare Evidenz, die in systematischen Übersichtsarbeiten fehlt.
- Selbstidentifikation als rechtliches Kriterium untergräbt die geschlechtsbasierten Rechte von Frauen und Mädchen.
- Frauenkategorien im Sport müssen an das biologische Geschlecht gebunden bleiben, nicht an eine gefühlte Identität.
- Eltern müssen bei Entscheidungen über ihre minderjährigen Kinder vollwertig einbezogen werden — informierte Einwilligung, keine soziale Transition hinter ihrem Rücken.
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Verwandte internationale Stimmen
EGGÖ steht nicht allein. Vergleichbare Elterngruppen und kritische Verbände sind in Italien (Generazione D) und im spanischsprachigen Raum (MeMoMa) aktiv. Gemeinsam bilden sie ein europäisches Netzwerk, das die affirmative Genderversorgung in Frage stellt.