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Transgendercheck.nl

Ein kostenloser Online-Check mit 50 Ja/Nein-Fragen für alle, die sich fragen: bin ich trans? Sofort ein ehrliches Ergebnis am Bildschirm – ohne Namen, ohne E-Mail.

Zur Website: transgendercheck.nl

Was ist Transgendercheck.nl?

Transgendercheck.nl hostet den Transcheck: einen kostenlosen Online-Fragebogen mit 50 Ja/Nein-Fragen, der hilft, zwischen langfristigen, stabilen Genderzweifeln und Signalen zu unterscheiden, die meist auf etwas anderes hindeuten – Trauma, Autismus, Depression, sozialer Einfluss oder das normale Identitätssuchen der Pubertät. Der Fragebogen ist auch auf Genderinfo.nl/transcheck verfügbar, bekommt auf der eigenen Domain jedoch mehr Raum für Erläuterungen, Hintergründe und Erklärungen zu den einzelnen Ergebnissen.

Wie funktioniert es?

  • 50 Ja/Nein-Fragen, eine pro Bildschirm, mit Zurück und Weiter
  • Dauert etwa 10 Minuten
  • Der Score wird direkt auf Basis festgelegter Gewichtungen pro Frage berechnet
  • Das Ergebnis samt Alltagshinweisen erscheint sofort am Bildschirm
  • Vollständig anonym – kein Name, keine E-Mail, keine Verknüpfung mit der Besucherin oder dem Besucher

Die sechs möglichen Ergebnisse

Der Score teilt die Besuchenden in sechs Szenarien ein, jedes mit eigenen Alltagshinweisen:

  • Das ist schon sehr lange bei dir (Score -99 bis 0) – früher Beginn, stabiles Bild
  • Stabiles Bild (1–10) – nichts Ungewöhnliches, gehört zum Aufwachsen
  • Unklares Bild (11–20) – Zweifel, aber keine deutliche Richtung
  • Andere Dinge spielen mit (21–30) – Gender-Etikett auf etwas anderem
  • Viele Signale zugleich (31–40) – Komorbidität, sozialer Einfluss
  • Starke Alarmsignale (41+) – mehrere Risikofaktoren gleichzeitig, Verweis auf 113

Für wen?

Für Jugendliche und junge Erwachsene mit Identitätsfragen, die nachdenken möchten, bevor sie zur Hausärztin oder zur Genderambulanz gehen. Für Eltern, die ihr Kind besser verstehen möchten. Und für alle, die bereits erste Schritte gemacht haben und sich jetzt fragen, ob es wirklich stimmte.

Inhaltlicher Hintergrund

Der Fragebogen ist aufgebaut entlang der Muster, die aus der Entwicklungspsychologie, der Cass Review (UK, 2024) und den Erfahrungen Detransitionierender hervorgehen: früher versus später Onset, Einfluss sozialer Medien (ROGD), Komorbidität mit Autismus, Depression und Essstörungen sowie die Rolle fetischistischer Erregung bei spät einsetzendem Onset bei Jungen. Der Score ist eine Orientierung, kein wissenschaftlich validiertes Instrument – und wird auch nicht als solches präsentiert.

Was der Check nicht leistet

Keine Diagnose. Keine Überweisung. Kein Verkaufsgespräch für Behandlung, Begleitung oder Abonnement. Keine Speicherung personenbezogener Daten. Das Ergebnis ist ein ehrlicher Spiegel – was die Besucherin oder der Besucher damit macht, liegt bei ihnen.

Stellung im Netzwerk

Transgendercheck.nl ist das Werkzeug-Pendant zu den Informationsseiten im Netzwerk. Wo Genderinfo.nl breit Hintergrundwissen liefert, Transspijt.nl Erfahrungen Detransitionierender dokumentiert und Transitieschade.nl die medizinischen Folgen untersucht, bietet Transgendercheck.nl den Besuchenden einen direkten, persönlichen Einstieg über einen strukturierten Selbstcheck.