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Alfabetbende.nl
Fragen, die anderswo beiseitegeschoben werden, hier ausdrücklich behandelt – eine Gegenstimme in der LGBTQ+-Debatte.
Site besuchen: alfabetbende.nl
Was ist Alfabetbende.nl?
Alfabetbende nimmt den LGBTQ+-Diskurs unter die Lupe. Der Name ist polemisch: ein Verweis auf die immer länger werdende Reihe von Buchstaben (LGBTQIA+, LGBTQIA2S+, …) und darauf, wie dieses Akronym laut den Machern wie eine „Bande“ fungiert, die freie Diskussion einschränkt. Die Site sammelt Fragen, Definitionen und Anmerkungen, die in Mainstream-Medien und bei Interessenorganisationen wenig Raum bekommen.
Was findet sich dort?
Die Site ist um drei Hauptbereiche aufgebaut:
- Acht thematische Dossiers zu Cancel Culture, Pronomen als ideologischem Streitfeld, Transfrauen im Frauensport, der Medikalisierung von Kindern und verwandten Themen.
- 25 Genderidentitäten, beschrieben mit kritischen Anmerkungen – vergleichbar mit (aber knapper als) der Übersicht der Begriffe auf dieser Site.
- 42 Abkürzungen aus dem LGBTQ+-Kontext: von LGBT und LGBTQ+ bis LGBTQIA2S+, mit Erklärung, was die Buchstaben bedeuten und wie sich das Akronym im Laufe der Zeit entwickelt hat.
Für wen?
Für Leserinnen und Leser, die sich im Mainstream-LGBTQ+-Diskurs nicht zu Hause fühlen und Bedarf an einer Gegenperspektive haben – Journalisten auf der Suche nach Kontext, Eltern mit Fragen, Lesende, die sich selbst ein Urteil bilden wollen. Alfabetbende positioniert sich als Verteidiger der Meinungsfreiheit gegen das, was die Macher als ideologische Konformität empfinden.
Ton und Herangehensweise
Direkt und polemisch, mit Begriffen wie „Mundtotmachen“ und „Medikalisierung“, die die Position der Site unverkennbar machen. Das unterscheidet Alfabetbende von Schwesterseiten mit akademischem Ansatz (etwa Transgenderidentiteit.nl und Genderrisico.nl). Wer wissenschaftliche Fundierung oder klinische Zahlen sucht, ist dort besser aufgehoben; Alfabetbende bietet vor allem eine kulturelle und politische Leserichtung.
Stellung im Netzwerk
Alfabetbende konzentriert sich auf die kulturelle und diskursive Seite der Genderdebatte. Für spezifische Teilthemen verweist die Site auf Schwesterprojekte wie Genderballast (gesellschaftliche Kosten), Genderellende (Schadensberichte) und auf diese Site, Genderinfo.nl.