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Maia Poet

Maia Poet ist Autorin und Rednerin und bezeichnet sich selbst als Detransitionerin. Auf ihrem Substack schreibt sie über Autismus, Geschlechtsdysphorie und die Frage, wie Eltern ihre Kinder dabei begleiten können. Der Blog ist englischsprachig und hat mehr als zweitausend Abonnenten.

Was dort zu finden ist

Der Blog enthält persönliche Essays und Aufzeichnungen von Livestreams. Wiederkehrende Themen sind der Zusammenhang, den sie zwischen ihrem Autismus und ihrer früheren Geschlechtsdysphorie sieht, schwierige Gespräche zwischen Eltern und Kindern mit Fragen zu ihrer Geschlechtsidentität sowie Entfremdung innerhalb von Familien. Ihre Texte richten sich häufig direkt an Eltern.

Warum diese Seite auf der Liste steht

Der Substack ist ein Erfahrungsbericht aus erster Hand über Detransition. Es geht um die Erfahrungen und Ansichten einer einzelnen Person, nicht um Forschung. Sie steht einer geschlechtsbestätigenden Behandlung von Jugendlichen kritisch gegenüber; diese Kritik wird nicht von allen geteilt.

Neuere Beiträge

Auf ihrer Über-mich-Seite schreibt Poet, dass sie 26 Jahre alt sowie Autorin und Rednerin ist und Fliegen liebt. Im Jahr 2026 erschien ungefähr ein Beitrag pro Monat. Am 3. Mai 2026 beschrieb sie, wie sie nach eigener Aussage ihre Geschlechtsdysphorie überwand, indem sie ihren Autismus verstand. Zehn Tage später folgte ein Gespräch mit einer Mutter über Transidentität und Entfremdung innerhalb der Familie. Am 26. Mai veröffentlichte sie die Aufzeichnung eines Livestreams über die Frage, warum es kontraproduktiv sein kann, bei einem Kind, das sich als trans identifiziert, Zweifel zu säen. Im Juni schrieb sie, dass es keine schnellen Lösungen gebe, und im August gab sie Eltern und Fachkräften Tipps für schwierige Gespräche mit intelligenten Jugendlichen.

Ansatz

Poet schreibt ausdrücklich für Erwachsene: Eltern und Behandelnde, die mit einem Jugendlichen mit Fragen zur Geschlechtsidentität zu tun haben. Ihr Rat ist praktisch und bezieht sich auf die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Sie warnt sowohl davor, vorschnell zu bestätigen, als auch vor einer harten Konfrontation, und beschreibt, was ihr als Teenager ihrer Ansicht nach geholfen hätte, die Pubertät zu durchlaufen. Der Zusammenhang zwischen Autismus und Geschlechtsdysphorie bildet den roten Faden. Hintergrundinformationen gibt es zu Autismus und Transgender sowie im Artikel über eine Kohortenstudie zu Autismus bei geschlechtsdiversen Kindern. Sie verwendet den Begriff ROGD, die Abkürzung für rapid-onset gender dysphoria, eine wissenschaftlich umstrittene Hypothese.

Wie Sie diese Quelle einordnen sollten

Poet verfügt über eigene Erfahrung, ist aber keine Ärztin oder Psychologin, und ihre Ratschläge wurden nicht wissenschaftlich überprüft. Was bei ihr funktioniert hat, muss nicht auch für ein anderes Kind gelten. Eltern, die Hilfe suchen, tun gut daran, ihre Texte zusätzlich zu professioneller Begleitung zu lesen. Andere Erfahrungsberichte auf dieser Liste stammen von Michelle Alleva und aus dem Newsletter Prude Posting.

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