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Center for Bioethics and Culture

Das Center for Bioethics and Culture Network (CBC) ist eine amerikanische Non-Profit-Organisation, die sich mit ethischen Fragen im Gesundheitswesen, in der biomedizinischen Forschung und in der Biotechnologie befasst. Die Organisation wurde von der Krankenschwester und Bioethikerin Jennifer Lahl gegründet und arbeitet vor allem mit Dokumentarfilmen, Artikeln und Vorträgen.

Was dort zu finden ist

Am bekanntesten ist CBC für Filme und Veröffentlichungen über Leihmutterschaft, Eizellspende und genetische Verfahren. Außerdem hat die Organisation Dokumentarfilme über die medizinische Versorgung von Menschen mit Geschlechtsdysphorie produziert: Trans Mission, The Detransition Diaries und Lost Boys: Searching for Manhood. Darin kommen unter anderem Menschen zu Wort, die ihre Transition bereuen.

Warum diese Quelle auf der Liste steht

CBC betrachtet die medizinische Transition Minderjähriger aus der Perspektive der Medizinethik und steht ihr kritisch gegenüber. Es handelt sich um eine Interessenorganisation mit einer klaren Position, nicht um ein neutrales Forschungsinstitut. Die Filme eignen sich als Darstellung der kritischen Seite der Debatte über medizinische Behandlung.

Organisation und Tätigkeitsfelder

Jennifer Lahl ist Gründerin und Präsidentin, Kallie Fell ist Geschäftsführerin. CBC hat in den USA den Steuerstatus 501(c)(3) und verweist für Finanzdaten auf GuideStar. Ziel der Organisation ist es, die Öffentlichkeit, Meinungsführer und Gesetzgeber über ethische Fragen im Gesundheitswesen, in der biomedizinischen Forschung und in der Biotechnologie zu informieren. Die Website teilt die Themen in zwei Gruppen ein. Making Life befasst sich mit Reproduktionstechnologien, Leihmutterschaft, der Spende von Eizellen und Samenzellen sowie Gentests. Faking Life behandelt Klonen, menschliche Verbesserung, CRISPR und Transhumanismus. CBC führt die Kampagne Stop Surrogacy Now durch, produziert den Podcast Venus Rising und hat ein eigenes Ramsey Institute mit Fellows.

Filme und Buch

Die Liste der Dokumentarfilme umfasst zehn Titel. Sieben davon befassen sich mit Fortpflanzung und Gesundheitsversorgung, darunter Eggsploitation, Anonymous Father's Day, Breeders und #BigFertility. Die drei Filme über Geschlecht und Transition kamen später hinzu. Lost Boys: Searching for Manhood stammt aus dem Jahr 2024. Zu The Detransition Diaries gehört ein gleichnamiges Buch von Lahl und Fell, das 2024 bei Ignatius Press erschienen ist. Eine niederländischsprachige Besprechung von Film und Buch findet sich auf transgemeenschap.nl. Die Beiträge auf der Website vom September 2026 handeln von Leihmutterschaft und dem Einfrieren von Eizellen. Fortpflanzung ist also nach wie vor der Kern der Arbeit. Was eine Transition für die Fruchtbarkeit bedeutet, wird unter Eizellen einfrieren bei Transition erläutert.

Wie Sie diese Quelle einordnen sollten

In den Filmen über Geschlecht und Transition kommen Menschen zu Wort, die ihre Transition bereuen. Behandelnde, die diese Versorgung verteidigen, und Menschen, die damit zufrieden sind, kommen kaum oder gar nicht vor. Es handelt sich um Plädoyers und nicht um Untersuchungen zur Frage, wie häufig Reue vorkommt. Was darüber bekannt ist, steht unter Detransition und bei den systematischen Übersichtsarbeiten zur Versorgung bei Geschlechtsdysphorie.

Zur Quelle

Quellen