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FIRE — Foundation for Individual Rights and Expression

FIRE, mit vollem Namen Foundation for Individual Rights and Expression, ist eine amerikanische Non-Profit-Organisation, die sich für die Meinungsfreiheit einsetzt. Sie wurde 1999 von Alan Charles Kors und Harvey Silverglate als Foundation for Individual Rights in Education gegründet und konzentrierte sich damals auf Universitäten. 2022 weitete sie ihr Tätigkeitsfeld auf die gesamte Gesellschaft aus und erhielt ihren heutigen Namen.

Was dort zu finden ist

Die Website bietet Nachrichten über laufende Fälle, juristische Erläuterungen, Forschungsberichte und ein jährliches Ranking des Klimas für freie Meinungsäußerung an amerikanischen Hochschulen. FIRE unterstützt Studierende und Lehrende in Verfahren und führt Datenbanken über Vorfälle.

Warum diese Organisation auf dieser Liste steht

FIRE nimmt keine Position zur Frage des Geschlechts selbst ein, bearbeitet aber Fälle, in denen Äußerungen zu diesem Thema zu Sanktionen führten – auf beiden Seiten der Debatte. Siehe auch Wissenschaft und Debatte.

Organisation und Finanzierung

FIRE hat seinen Sitz in Philadelphia und ein Büro in Washington. Präsident ist der Jurist Greg Lukianoff, Mitautor von The Coddling of the American Mind, das er gemeinsam mit Jonathan Haidt verfasste. 2022 gingen 1.526 Hilfsersuchen ein, von denen FIRE 246 aufgriff, berichtet der Bradley Impact Fund, einer der Geldgeber. Den Steuererklärungen zufolge stiegen die Spenden von 7,0 Millionen Dollar im Geschäftsjahr bis Juni 2015 auf 36,5 Millionen im Geschäftsjahr bis Juni 2025. Zu den großen Geldgebern zählen die Bradley Foundation, die Sarah Scaife Foundation und das Charles Koch Institute. Die Bradley Foundation war auch an der Gründung des Verlags Encounter Books beteiligt. Auch die Knight Foundation und Bloomberg Philanthropies leisten Beiträge. Bei der Namensänderung im Juni 2022 kündigte FIRE einen Ausbauplan über 75 Millionen Dollar für drei Jahre an.

Rankings und Forschung

Seit 2006 bewertet FIRE die Regeln von Universitäten zu Äußerungen mit einem roten, gelben oder grünen Licht. Die jährlichen College Free Speech Rankings gibt es seit 2020; sie werden gemeinsam mit dem Forschungsinstitut College Pulse erstellt. Für die Ausgabe 2025 wurden mehr als 58.000 Studierende an über 250 Einrichtungen befragt. Seit 2016 produziert FIRE den Podcast So to Speak und hat Dokumentarfilme veröffentlicht.

Politische Ausrichtung

FIRE bezeichnet sich selbst als überparteilich. Kritiker halten die Organisation wegen ihrer Geldgeber für konservativ oder libertär. Eine verwandte britische Gruppe ist Academics for Academic Freedom. Mehr über die breitere Debatte steht unter Gesellschaft.

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Quellen