Swift Press
Swift Press ist ein unabhängiger britischer Verlag, der im Juni 2020 gegründet wurde und der Independent Alliance angehört. Das Verlagsprogramm umfasst Belletristik, ein breites Angebot an Sachbüchern und Kinderbücher.
Was dort zu finden ist
Die Website zeigt den Katalog, Autorenseiten und Neuigkeiten; jedes Buch hat eine eigene Seite.
Warum dieser Verlag auf dieser Liste steht
Swift Press veröffentlichte Time to Think der Journalistin Hannah Barnes, eine Rekonstruktion der Vorgänge beim Gender Identity Development Service (GIDS) der Tavistock-Klinik, dem britischen Genderdienst für Kinder. Dieser Dienst wurde laut Verlag ursprünglich eingerichtet, um Gesprächstherapie anzubieten. 2022 wurde die Schließung des Dienstes angekündigt. Das Buch schaffte es auf die Shortlist des Baillie Gifford Prize und des Orwell Prize for Political Writing. Siehe auch den Cass Review und Jugendliche.
Gründung und Eigentümer
Laut dem britischen Branchenmagazin The Bookseller wurde Swift Press von Mark Richards, einem früheren Verleger bei John Murray, und Diana Broccardo, der früheren kaufmännischen Leiterin von Profile Books, gegründet. Die wichtigsten Investoren sind Geoffrey Faber Holdings und Set Copyrights, die Miteigentümer des Verlags Faber & Faber. Für den Vertrieb arbeitet Swift Press mit Faber zusammen. Später gründete der Verlag das Imprint Forum unter der Leitung von George Owers, der von Polity Press kam. Forum veröffentlicht Bücher, die gängige Ansichten infrage stellen, und präsentiert sich auf der Website als Ort für freie Debatten und abweichende Stimmen.
Time to Think näher betrachtet
Die gebundene Ausgabe und das E-Book erschienen am 23. Februar 2023, die Taschenbuchausgabe am 28. März 2024. Hannah Barnes arbeitete als Journalistin für die BBC-Sendung Newsnight und leitete dort die Berichterstattung über die Gender-Versorgung für Jugendliche. Das Buch basiert laut Verlag auf mehreren hundert Stunden Interviews mit ehemaligen Behandelnden und früheren Patientinnen und Patienten des GIDS. Auf der Buchseite wird angegeben, dass der Dienst innerhalb von zehn Jahren etwa 2.000 Kinder zur Behandlung mit Pubertätsblockern überwies, darunter Kinder im Alter von neun Jahren, und dass sich die Patientengruppe von Jungen vor der Pubertät hin zu überwiegend jugendlichen Mädchen mit zusätzlichen Problemen verschob. Auf der Seite werden unter anderem Besprechungen aus The Observer, The Sunday Times und der Financial Times zitiert. Die Startseite nennt außerdem eine Nominierung für den Unwin Award 2026.
Wie Sie diese Quelle nutzen und einordnen können
Swift Press ist ein allgemeiner Verlag und keine Organisation, die sich mit der Gender-Versorgung befasst. Die Texte auf der Buchseite sind Werbetexte des Verlags, und die Zitate aus Rezensionen wurden vom Verlag ausgewählt. Für den Inhalt ist das Buch selbst die Quelle. Wer die Erkenntnisse überprüfen möchte, sollte sie den offiziellen britischen Dokumenten, etwa denen von NHS England, gegenüberstellen.