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Reformatorisch Dagblad

Das Reformatorisch Dagblad, kurz RD, ist eine niederländische überregionale Tageszeitung, die seit 1971 erscheint und in Apeldoorn erstellt wird. Die Zeitung schreibt aus einer reformatorischen, orthodox-protestantischen Überzeugung heraus.

Mehr dazu auf dieser Website: Reformatorisch Dagblad — Kritik am Transgendergesetz findet vorsichtig Eingang in die Medien.

Was dort zu finden ist

Das RD verfolgt das Thema Gender aufmerksam. Es erscheinen Nachrichten, Hintergrundartikel, Interviews und Meinungsbeiträge über die medizinische Versorgung Minderjähriger, das Transgendergesetz, Bildung und Entwicklungen im Ausland, etwa den Cass Review und die WPATH Files. Ein großer Teil der Artikel ist nur für Abonnenten zugänglich.

Warum die Zeitung auf dieser Liste steht

Die Zeitung räumt der Kritik an der medizinischen Gender-Versorgung viel Platz ein und ist damit eine Quelle für alle, die die Entwicklungen in den Niederlanden verfolgen möchten. Die weltanschauliche Grundlage prägt die Themenauswahl und die Kommentare. Wie Kirchen und religiöse Strömungen das Thema betrachten, steht unter Gender und Religion. Es lohnt sich, insbesondere bei Fragen zur medizinischen Versorgung, zwischen Berichterstattung und Meinung zu unterscheiden.

Geschichte und Verlag

Die erste Ausgabe erschien am 1. April 1971. Die Zeitung entstand unter anderem aus Unzufriedenheit mit der Berichterstattung in der bestehenden säkularen Presse. Eigentümer ist die Erdee Media Groep, Chefredakteur ist Steef de Bruijn. Seit April 2013 erscheint das RD im Tabloidformat. Unter der Woche ist es eine Abendzeitung, samstags eine Morgenzeitung. Laut Wikipedia ist sie seit 2022 die einzige überregionale Nachmittagszeitung der Niederlande. Die Auflage betrug 1975 31.200 Exemplare, erreichte um 2001 mit etwa 58.000 ihren Höchststand und lag 2025 bei 50.956.

Leserschaft und Identität

Das RD bezeichnet sich als christliche Tageszeitung mit pietistisch-reformierter Prägung. Die Leser kommen vor allem aus Kirchen wie den Gereformeerde Gemeenten und den Christelijke Gereformeerde Kerken; politisch steht die Zeitung der SGP nahe. Das zeigt sich auch in den redaktionellen Entscheidungen: viel Aufmerksamkeit für das kirchliche Leben und für regionale Nachrichten aus den Gebieten, in denen die Leserschaft lebt, sowie wenig Sport und Unterhaltung. Die Website ist sonntags von Mitternacht bis Mitternacht geschlossen.

Wie Sie diese Quelle einordnen sollten

Das RD ist eine Tageszeitung mit einer eigenen Nachrichtenredaktion und daher mehr als ein Meinungsblatt. Die weltanschauliche Färbung zeigt sich vor allem in der Themenauswahl und in den Kommentaren. Die Zeitung berichtet über kritische Berichte wie den Cass Review und über die politische Debatte rund um das Transgendergesetz. Das sind Themen, die zur Überzeugung der Leserschaft passen. Prüfen Sie bei einem Artikel, ob es sich um eine Nachricht, ein Interview oder einen Kommentar handelt, und suchen Sie bei Zahlen nach der ursprünglichen Quelle. Wer das RD neben eine Zeitung mit einer anderen weltanschaulichen Prägung legt, erkennt den Unterschied in der Themenauswahl schnell; siehe auch Medien und öffentliche Debatte.

Zur Quelle

Quellen